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Ziel:

Neben der Durchführung interner Messdienstleistungen und Bereitstellung der Ressourcen für Lehr- und Forschungsarbeiten dient der Messraum auch als Dienstleistungszentrum für Forschungsaufträge WZL-externer Kundinnen und Kunden. In dieser Prozessbeschreibung sind die Abläufe bei der Durchführung von Dienstleistungsmessungen für WZL-interne und -externe Kundinnen und Kunden geregelt.

Prozessablauf:

Prozessbeschreibung:

Nr.ProzessschrittbeschreibungUnterlagen
V
M
I
1.Dienstleistungsmessung anfragen
Prinzipiell kann die Anfrage einer Dienstleistungsmessung aus dem WZL (WZL-interne Dienstleistungsmessung) oder von außerhalb (WZL-externe Dienstleistungsmessung) an MQ gestellt werden. Die Anfrage wird an das messtechnische Personal des Lehrstuhls weitergegeben und ist gegebenenfalls mit wissenschaftlichen Mitarbeitenden weiterzubearbeiten.
MA oder
extern
-
MTQ
2.Messgerät auswählen und Messunsicherheit abschätzen
Zunächst ist durch die verantwortlichen Mitarbeitenden zu prüfen, ob ein für die Messaufgabe geeignetes Messgerät am WZL existiert und ob es im Sinne der Prüfmittelüberwachung freigegeben (kalibriert) ist.
Unter der Eignung eines Messgerätes ist insbesondere eine ausreichend geringe Messunsicherheit im Bezug zur durchzuführenden Messaufgabe zu verstehen. Neben der Eignung des Messgerätes ist zu prüfen, ob das Messgerät zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung steht.
Subprozess "Prüfmittelüberwachung"
MT
-
LTG
3.WZL-interner Auftrag?
MT
-
-
4.Angebot erstellen
Für Dienstleistungsmessungen im Rahmen eines F&E- oder normalen DL-Projektes für die Industrie sind entsprechende Angebote zu erstellen.
Subprozess "Projektakquise"
MT
-
-
5.Einweisung erforderlich?
Ist das Messgerät den die Messung durchführenden Mitarbeitenden nicht bekannt, ist eine geeignete Einweisung durch das MT durchzuführen. Ohne eine entsprechende Einweisung dürfen die Messgeräte nicht genutzt werden.
MT
-
-
6.Einweisung durchführen.
MT
MA
-
7.Messung durchführen
Messungen für externe Kunden sowie Messungen, die nicht durch die anfragenden WZL-Mitarbeitenden bearbeitet werden können, sind durch das messtechnische Personal durchzuführen. Prinzipiell sind die Bedienungsanleitungen der einzelnen Messgeräte zu beachten und Umgebungseinflüsse (insbesondere die Temperatur) zu berücksichtigen und zu dokumentieren.
MT, MA
-
-
8.Messplatz bzw. -gerät nach der Nutzung überprüfen
Nach Beendigung einer Messung ist zu prüfen, ob der Messplatz ordnungsgemäß verlassen wurde und eventuell genutzte Messgeräte unbeschädigt sind. Andernfalls ist das MT umgehend zu informieren.
Subprozess "Reparatur von Geräten und Komponenten"
MA
MT
-
9.Dokumentation zusammenstellen
Die Dokumentation der Messergebnisse und der Prüfprotokolle, die direkt von den verwendeten Messgeräten generiert werden, müssen so aufbereitet werden, dass sie den Zwecken der Autraggebenden genügen und jederzeit nachvollziehbar sind.
Um den Aufwand bei eventuell durchzuführenden gleichen Messaufgaben auch nach einem längeren Zeitraum zu ermöglichen, ist der Messaufbau und die Vorgehensweise bei der Messung geeignet zu dokumentieren.
Von den erstellten Unterlagen sind Kopien anzufertigen, die in einem entsprechenden Ordner für Dienstleistungsmessungen im Messraum abzulegen sind.
Messbericht
  • Messunsicherheit
  • verwendetes Messgerät
  • Temperatur bei Messung
  • Name des Verantwortlichen
  • letzte Prüfung des Gerätes
MT
-
-
10.Auftraggebende und Leitung benachrichtigen
Die Durchführung der Dienstleistung ist einem MQ-OI anzuzeigen.
Bei Fertigstellung sind die Auftraggebenden zu benachrichtigen.
Subprozess "Projektabschluss" (bei externen Messungen)
MT
-
Auftrag-
geber, OI

Legende:

V=verantwortlich, M=mitwirkend, I=zu informieren
MA=verantwortlicher Mitarbeiter, Prof=Professor, OI=Oberingenieur, GL=Gruppenleiter, Assi=Assistent, "-" =keine Zuordnung
MT=messtechnisches Personal, MQ=Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, LTG=Leitung, F&E=Forschung und Entwicklung, DL=Dienstleistung

Anmerkungen, Links und Kommentare:


Zur Bearbeitung der Aufgaben stehen im Messraum Universalkoordinatenmessgeräte, Oberflächenprüfgeräte, Mikroskope, Härte- und Kleinlast-Härteprüfgeräte, Rundheitsprüfgeräte, Waagen und eine Kleinlastwaage bereit.
  • Die Koordinatenmessgeräte bieten eine uneingeschränkte praktische Einsatzmöglichkeit für alle vorkommenden Messaufgaben in der dimensionellen Messtechnik.
  • Eine zerstörungsfreie Messtechnik bietet die Computertomographie. Dreidimensionale Modelle (als Punktwolke erzeugt) ermöglichen die Auswertung von Regelgeometrien und Merkmale, wie auch Materialdefekte (Lunker) erkannt werden können.
  • Das Zahnradmesszentrum wird speziell für die Verzahnungstechnik sowie Verzahnwerkzeuge, Schneid- und Schabräder eingesetzt.
  • Maß-, Form und Lagebestimmungen als auch eine Überprüfung der Laufbahnen an Nocken und Kurvenscheiben runden das Einsatzprofil ab.
  • Oberflächenmessgeräte, zum Teil individuell ausgelegt, modern und leistungsstark, ermöglichen eine Prüfung vielerlei Kennwerte zur
    Prozesssteuerung und Parameterisierung in der Dreh-, Fräs- und Schleifverarbeitung als auch in der Umformtechnik.
  • Weitere Laborprüfgeräte für Rundheit, Kontur sowie Härte und Mikroskopie runden das Prüffeld des Feinmessraums ab.
  • Alle Messungen werden in einem klimatisierten Feinmessraum durchgeführt.

Öffnungszeiten Feinmessraum

Inhaltlich verantwortliche(r) Mitarbeiter(in):  Thomas Fischer


 
 
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