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Verwendung eines virtuellen Logbuchs für Werkzeugmaschinen
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Ziel:

Durch den Einsatz unserer Werkzeugmaschinen in den unterschiedlichsten Projekten, werden häufig die Hard- und Softwarekonfigurationen verändert. Dadurch kommt es oft zu Problemen und Fehlern an den Maschinen.

Als Grundlage für eine schnelle Fehlerbeseitigung muss bekannt sein, welche Arbeiten an den Werkzeugmaschinen durchgeführt worden sind. Dies ist bis jetzt aber nur sehr unzureichend der Fall.

Aus diesem Grunde muss ab sofort für jede Werkzeugmaschine ein virtuelles Logbuch geführt werden (s. [Aktennotiz]).

Der vorliegende Subprozess informiert über Erstellung, Handhabung und Pflege dieses virtuellen Logbuchs für Werkzeugmaschinen.

Prozessablauf:

Prozessbeschreibung:

Nr.
Prozessschrittbeschreibung

Unterlagen

V

M

I

1

Prüfen, ob virtuelles Logbuch für die Werkzeugmaschine vorhanden ist.
Gegebenenfalls fehlende Zugriffsrechte bei Britta Gehring (G), Vertretung: Enno Bierbaum (Bie), beantragen.

s. Anmerkungen

MA

-

-

2

Falls nicht, Ordner für das virtuelle Logbuch vom Maschinenverantwortlichen (MV) anlegen lassen. Dazu an Britta Gehring (G), Vertretung: Enno Bierbaum (Bie), wenden.

s. Anmerkungen

MV

MA

-

3

Falls das Logbuch existiert, einen Eintrag gemäß den Anforderungen in die Datei spätestens eine Woche nach Abschluss der Arbeiten einfügen.

s. Anmerkungen

MA

-

-

4

Prüfen, ob ein Logbucheintrag fehlt oder er zu spät erfolgt ist.

MV

-

-

5

Der für die Arbeiten verantwortlichen Assistent zahlt 5,- Euro in die Abteilungskasse WM-AUT.

Assi

-

-

6

Der für die Arbeiten verantwortlichen Assistent muss den Eintrag nachreichen.

Assi

-

-

7

Genügt der Logbucheintrag den Anforderungen?

MV

-

-

8

Falls nicht, korrigiert der für die Arbeiten verantwortliche Assistent den Eintrag.

Assi

-

-

Legende:

V=verantwortlich, M=mitwirkend, I=zu informieren
MA=verantwortlicher Mitarbeiter, Prof=Professor, OI=Oberingenieur, GL=Gruppenleiter, Assi=Assistent, "-" =keine Zuordnung
MV = Maschinenverantwortlicher

Anmerkungen, Links und Kommentare:


Ort des virtuellen Logbuchs:

Das virtuelle Logbuch einer Werkzeugmaschine befindet sich hier:

\\wzlwm-mcistdi\BackupSteuerungen\Werkzeugmaschinen\<WZM-Name_Steuerungstyp>,

wobei <WZM-Name_Steuerungstyp> ein Ordner mit dem Namen und dem Steuerungstyp (SL := Solution Line oder PL := Power Line)
der Werkzeugmaschine darstellt.

Zum Beispiel befindet sich das Logbuch der Chiron Maschine FZ 18 im Ordner:

\\wzlwm-mcistdi\BackupSteuerungen\Werkzeugmaschinen\FZ18_PL

und heißt: Logdatei.txt.

Vergabe von Zugriffsrechten:

Sollte auf den oben genannten Bereich kein Zugriff möglich sein, bitte an Britta Gehring (G) oder stellvertretend an
Enno Bierbaum (Bie) zur Beantragung der erforderlichen Rechte wenden.

Anlegen eines virtuellen Logbuchs:

Wenn noch kein Logbuch zur Maschine existiert, richtet sich der Maschinenverantwortliche bitte an Britta Gehring (G) oder
stellvertretend an Enno Bierbaum (Bie) zur Anlegung der entsprechenden Ordner- und Dateistruktur.

In dem Zusammenhang werden eventuell benötigte Zugriffsrechte ebenfalls beantragt.

Anforderungen an einen Logbucheintrag:

Ein Logbucheintrag beginnt immer mit

  • Datum und
  • Kürzel des Mitarbeiters, der die Arbeiten an der Maschine durchgeführt oder veranlasst hat.

Des weiteren enthält der Eintrag folgende Informationen:
  • eine Beschreibung der durchgeführten Arbeiten,
  • Angabe zu eventuellen Hard- und Software Veränderungen,
  • eine Beschreibung eines aufgetretenen Problems unter Angabe der Alarmnummern und des Alarmtextes samt Lösung, falls vorhanden,
  • Angabe von wichtigen Bedienungshinweisen,
    z. B. "Vor Impulsfreigabe der Steuerung Kühlung einschalten, sonst Überhitzung der Antriebe",
  • Angabe der erzeugten Serien-IBN- und/oder Hochrüstarchive mit Informationen zur Maschine oder dem Grund der Archiverstellung,
    z. B. "NC_060912_VorSWUpdate_G.arc erzeugt vor Hochrüstung der Maschine auf NCK-SW-Stand 7",
  • weitere Kommentare, die der Klärung eines Sachverhalts dienen.

Die Beschreibungen und Angaben im Logbuch sollen so ausführlich verfasst werden, dass der beschriebene Sachverhalt auch von Dritten schnell nachvollzogen werden kann, ohne dass zusätzliches Nachfragen beim verantwortlichen Assistenten erforderlich ist.


Als Beispiel für Logbucheinträge sollen hier zwei Einträge aus dem Logbuch der FZ 18 dienen: BeispielFürLogbuchEintrag

Inhaltlich verantwortliche(r) Mitarbeiter(in):  Britta Gehring


 
 
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