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Ziel:
Zweck dieser Prozessbeschreibung zur Beantragung von BMBF-Projekten ist es, die Projektleitung in die Lage zu versetzen, einen Projektantrag den formellen Vorgaben der jeweiligen Ausschreibungen gemäß richtig zu formulieren sowie die Projektinhalte wirtschaftlich sinnvoll und forschungsrelevant zu planen. Ziel ist es, einen erfolgreichen Antrag zu stellen, der bei der Begutachtung zur Förderung vorgeschlagen wird.
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Prozessablauf:
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Prozessbeschreibung:
| Nr. | Prozessschrittbeschreibung | Unterlagen | V | M | I |
| 1. | Förderidee und Förderprogramm
- Mitarbeitende äußern konkrete Projektidee
- Nutzung von Informationsquellen
| Aktuelle Förderungen | Prof, OI, Assi | - | GL, Assi |
| 2. | Projektverantwortliche/n benennen |  | Prof, OI | GL | - |
| 3. | Recherche zu ähnlichen Projekten
- Abgleich mit internen und externen laufenden und geplanten Aktivitäten
| Förderkatalog
Förderdatenbank | PV | GL | OI |
| 4. | Idee weiter verfolgen? |  | OI | PV | GL |
| 5. | Projektflyer erstellen
- Ggfs. Rücksprache mit dem angegebenen Projektträger des BMBF bzgl. thematischer Ausrichtung
| Liste der Projektträger | PV | OI |  |
| 6. | Projektidee förderungswürdig? |  | Prof, OI | - | PV |
| 7.1 | Projektpartner für Konsortium akquirieren
- Liste geeigneter Unternehmen erstellen
- Projektpartner mittels Projektflyer ansprechen
- Benötigt wird neben einer Zusage die Mitteilung über:
- Die Anzahl der Mannmonate für jedes Projektjahr inkl. dem Personalkostensatz (das Produkt ergibt die Personalkosten),
- Materialkosten,
- Reisekosten sowie
- evtl. FE-Dienstleistungen (an Dritte)
- KMU werden in der Regel mit 50% gefördert, große Unternehmen mit 40%, Hochschulen mit 100%
- Die Gesamtförderquote berechnet sich wie folgt: Fördersumme / Gesamtbudget * 100
- Insgesamt ist eine Förderquote von 50% anzustreben, sonst werden die Einzel-Quoten nicht erreicht
- Frühzeitig Konsortialleiter bestimmen. Aus den Ausschreibungen geht meistens hervor, aus welcher Projektpartner dieser gestellt werden soll (Forschung, KMU, Anwender, ...).
- Ggfs. Letter of Intent von den Projektpartnern unterschreiben lassen: Dies wird nicht mehr in allen Ausschreibungen gefordert, erhöht jedoch die Aussagekraft bzgl. beteiligter Unternehmen.
| "Letter of Intent" - Vorlage | PV | OI, GL |  |
| 7.2 | Erstellen des Antrags
- Auswertung vergleichbarer Anträge
| Elektronisches Antragssystem easy
Formularschrank | PV | - | - |
| 8. | Überprüfen des Antrags
- Inhalt
- Form
- Termine
- Kosten (Förderquote erfüllt?)
|  | OI | GL, Projekt-
partner | - |
| 9. | Antrag freigegeben? |  | Prof, OI | - | - |
| 10. | Überarbeiten des Antrags
- Ausführung von Korrekturen
- Ergänzungen
|  | PV | - | - |
| 11. | Einreichen des Antrags bei angegebenem Projektträger
- Einreichungsform beachten (digital, in Papierform, mit CD, ...)
- Einreichung (postalisch) erfolgt durch Konsortialleiter
|  | PV | - | Prof, OI, GL |
| 12. | Antragsverfolgung
- Überprüfung, ob der Antrag fristgerecht eingegangen ist
- Kontakt zum Projektträger halten
|  | PV | - | Prof, OI, GL |
| 13. | Antrag bewilligt? |  | Prof | - | PV |
| 14. | Analyse der Ablehnung
- Ursachen, Gründe, Erfahrungen
|  | PV | - | Prof, OI |
| 15. | Fazit der Antragstellung
- Aufwand (zeitlich, personell, finanziell)
- Kontaktpersonen
- Erfahrungen
|  | PV | - | Prof, OI, GL |
| 16. | Vertragsphase | Subprozess "Vertragsphase" | PV | - | - |
Legende:
V=verantwortlich, M=mitwirkend, I=zu informieren
MA=verantwortlicher Mitarbeiter, Prof=Professor, OI=Oberingenieur, GL=Gruppenleiter, Assi=Assistent, "-" =keine Zuordnung
PV=Projektverantwortliche/r
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Inhaltlich verantwortliche(r) Mitarbeiter(in):
Markus Obdenbusch
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