Supermarkt
Die sog. "Supermärkte" stellen Materialpuffer zwischen Arbeitsstationen in den Bereichen, wo kein kontinuierlicher Materialfluss möglich ist, dar. In den Supermärkten werden festgelegte Minimal- und Maximalmengen an Rohmaterial, Teilen und Baugruppen für den jeweilig nachgelagerten Prozess bereitgehalten. Wird die Minimalmenge unterschritten initiiert beispielsweise eine Kanbansignal die Herstellung neuer Teile beim vorgelagerten Prozess. Dieses Prinzip lehnt an die Logistikaktivitäten in einem Supermarkt an, indem erst nach Verbrauch bestimmter Verkaufsartikel die Regale wieder gefüllt werden. Die Maximalmengen werden möglichst gering gehalten, um die kapitalintensiven Zwischenbestände zu minimieren und einen hohen Transparenzgrad zu gewährleisten. Ferner wird der Supermarkt nach dem FIFO-Prinzip betrieben, so dass eine Veralterung der Teile vermieden wird.
 
   
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